Gedanken zum „Mutter“ sein

© BlueSkyImages - Fotolia.comKaum ein Anspruch ist mit so vielen Erwartungen, Freuden und Frustrationen überfrachtet, wie der Wille einer Frau eine „gute Mutter“ zu sein.

Sobald eine Frau ein Kind gebärt, ist sie eine Mutter, ein Leben lang, denn die Mutterschaft läßt sich nicht kündigen. Die natürliche Verbindung einer Frau zu ihrem Kind entsteht mit der Geburt und endet mit dem Tod. Doch so sehr sich eine Frau auch über ihren Nachwuchs freut, manchmal bringt sie allein der hohe Anspruch „eine gute Mutter sein zu wollen“ an ihre persönlichen Grenzen.

Nachdem ich etliche Jahre das „eine gute Mutter sein“ geübt hatte und mir so manches, was mir erzählt und suggierte wurde, sehr zweifelhaft vorkam, beschloss ich, den Mythos der „guten Mutter“ etwas zu entrümpeln. Dem Anspruch aller auf mich herabprasselnden Anforderungen konnte ich so und so nicht gerecht werden und was auf der einen Seite richtig war, entpuppte sich im nächsten Moment als vollkommen falsch. Wie denn nun? Ich beschloss einfach nur auf mein Herz zu hören!

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Abschied

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung, aber  die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das Vergangene, Schöne, nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Dietrich Bonhoeffer