Dünnhäutig

Heute Morgen fühlte ich mich sehr dünnhäutig. Hier meine Überlegung zu diesem Gefühl.

So wie sich Schlangen häuten, so müssen auch wir Frauen von Zeit zu Zeit unsere alte Haut abstreifen, um die nächste Lebensphase genießen zu können. Eine neue Haut ist bereits gewachsen. Die alte hat keine Aufgabe mehr, wir haben nur vergessen sie loszulassen.

Wenn alles noch neu und unerprobt ist, ist es da ein Wunder, wenn ich dünnhäutig bin?

Erfahrung macht gelassener, Geduld auch. Freude am eigenen Tun gibt der Haut ihr einzigartiges Muster.

Und wenn mir eines Tages nicht mehr gefällt, was ich tue, wenn es Zeit wird für Veränderung oder Abgelebtes loszulassen, ja, dann ist die Zeit gekommen, mich erneut zu häuten, um mich neu zu erfinden.

2 thoughts on “Dünnhäutig

  1. Hallo Telse,
    wir kennen uns nicht aber deine Überlegung bringt mich zum Überlegen und macht Mut zum Loslassen und mal umzudenken, Gelassenheit einziehen zu lassen. Vielen Dank für die Idee- Taggeheimnisse.

    Viele Grüße aus Scharbeutz
    Simone Heitmann

    • Hallo Simone,
      danke für deine Zeilen. Die Taggeheimnis-Idee hat mich schon durch manche Krise getragen und zu erstaunlichen Entdeckungen geführt. Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken deiner Taggeheimnisse. Liebe Grüße nach Scharbeutz. Telse Maria Kähler

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